Monat: Juni 2014

Zwischenfazit

imagineDie WM ist durch das Ende der Vorrunde und den Beginn der Hauptrunde ja in neue Phase eingetreten. Zeit auch für mich eine kleine Zwischenbilanz meines Boykotts zu ziehen:
Ich frage mich immer wieder, was passieren müsste, dass mehr Menschen eine solche Veranstaltung boykottieren würden. Oder wäre es völlig egal, was vorher passiert ist – wenn die Spiele erst einmal laufen, rückt das alles in den Hintergrund. Es muss sich also um einen sehr hohen Wert für viele Menschen handeln, die Spiele schauen zu dürfen. Welche Bedürfnisse werden da eigentlich befriedigt?

Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass der Fußball für viele Zuschauer eine Art Ersatzreligion geworden ist. In einer Zeit, in der die traditionellen Religionen immer weniger Zuspruch finden und viele mit den dort vermittelten Botschaften nichts mehr anfangen können, braucht es dennoch eine Möglichkeit, die von den Religionen erfüllten Bedürfnisse zu befriedigen. Das erste Mal bewusst geworden ist dieser Punkt mir vor ca .2 Jahren, als ich mit meinem Vater das erste Mal in meinem Leben bei einem Bundesligaspiel live vor Ort war. Die Menschenmassen im Stadion, die Fahnenträger, die Musik und das gemeinsam gesungene Vereinslied hatten in meinem Empfinden deutlich sakrale Züge. Es war Ergriffenheit zu spüren, emotionale Bewegtheit, die viele Menschen in diesem Moment ganz aufrichtig miteinander geteilt hatten. Dabei ging es „nur“ um ein Fußballspiel und „nur“ um Fußballvereine.
Ich denke in allererster Linie ist es das starke Bedürfnis nach Gemeinschaft, dass beim Fußball genährt wird. Das gemeinsame Schauen, das gemeinsame Fiebern, Mitleiden und Freuen bringt die Menschen zusammen. Das eigene Ich tritt ein wenig von der Bühne zurück und ein „Wir“ kommt mehr in den Vordergrund. „Wir (Deutschen) sind Weltmeister. Wir (Deutschen) haben verloren. Wir sind Papst (nun ja, andere Baustelle, aber gleiches Prinzip).“
In Zeiten des Fußballschauens findet offenbar ein starker Identifikationsprozess statt. Vorher fühle ich mich vielleicht gar nicht so als „Deutscher“ (oder „Italiener“), aber wenn die Mannschaften auf dem Feld sind, dann will ich doch dass Deutschland gewinnt. Ist doch klar! Oder??
Warum ist es denn überhaupt so wichtig, dass eine bestimmte Mannschaft gewinnt? Weil „wir“ dann besser sind als die anderen? Überlegener? Und warum bin ich eigentlich überlegener, wenn statt mir eine Mannschaft gewinnt, die aus Fußballmillionären besteht, deren Alltag so viel mit meinem zu tun hat, wie der Berliner Flughafen und seriöses Projektmanagement? Woher kommt eigentlich dieses starke Bedürfnis nach Identifikation? Ich nehme an, weil es uns ein Gefühl von Sicherheit vermittelt, ein Gefühl von Stabilität in einer sonst sehr chaotischen, komplexen Welt. Wenn „wir“ Weltmeister sind (oder auch schon ins Achtelfinale Einzug halten), dann vergesse ich für kurze Zeit diese Komplexität und Unsicherheit und kann mich ein Stück sicherer fühlen, weil ich ja dazugehöre. Ich definiere mich dann auch durch Abgrenzung von anderen: Ich bin eben Deutscher und Du bist eben Algerier. Wir sind verschieden, Du gehörst nicht zu meiner Gruppe und ich nicht zu Deiner. Außerdem bin ich dann ein Gewinner, denn „wir“ haben ja gerade gezeigt, dass wir Siegertypen sind. Ich bin in meinem Alltag vielleicht gar keiner, aber jetzt darf ich mich auch – wenn vielleicht nur für kurze Zeit – als Sieger fühlen. Es ist, als könnte ich für kurze Zeit die eigene Begrenztheit verlassen und Teil von etwas Größerem werden und daran teilhaben, was dieses Größere in diesem Moment auszeichnet. Motive, die auch in den Religionen eine zentrale Rolle spielen.

Am Ende fällt mir ein Lied und dessen Text ein, das viele Menschen, die gerade Fußball schauen, wohl jederzeit mitsingen und sogar ergriffen davon sein würden. Wenn aber der Ball rollt, dann übernehmen andere Gefühle das Kommando.

Imagine (John Lennon)

Imagine there’s no heaven
It’s easy if you try
No hell below us
Above us only sky

Imagine all the people
Living for today

Imagine there’s no countries
It isn’t hard to do
Nothing to kill or die for
And no religion too

Imagine all the people
Living life in peace

You may say I’m a dreamer
But I’m not the only one
I hope someday you’ll join us
And the world will be as one

Imagine no possessions
I wonder if you can
No need for greed or hunger
A brotherhood of man

Imagine all the people
Sharing all the world

You may say I’m a dreamer
But I’m not the only one
I hope someday you’ll join us
And the world will live as one

 

 

 

Kommentarfreier Tag

imageVon irgendwoher habe ich heute gehört, dass es ein spielfreier Tag bei der WM ist und so fühlte es sich heute auch für mich an: bin einverstanden mit allem, mit meinem Experiment und den Erfahrungen damit. Nur dass das heute alles keine große Rolle gespielt hat. WM oder nicht WM, eigentlich ziemlich egal…

Während der Spiele wollen die Menschen die Spiele sehen

imageHeute hat Deutschland gespielt, ich bin noch in Zirndorf, überall Public Viewing und Public Huping. Scheint’s, die Deutschen haben gewonnen, wie hoch: Ich weiß es nicht. Jetzt wird es natürlich enger, Deutschland hat nach dem Ausscheiden von England, Spanien und Italien (Angstgegner!) gute Chancen im Turnierverlauf noch recht weit zu kommen (woher ich das weiß? Weil ich manchmal immer noch Zeitung lese, egal welche, und man nahezu zwangsläufig darüber stolpert). So ein Mist! 🙂 Ausgerechnet, wenn ich mal eine WM boykottiere… Der Fußball-Fan in mir leidet, der experimentierfreudige Teil sagt sich: Jetzt wird es doch erst richtig interessant.

Haben sich eigentlich schon immer so viele Leute für Fußball interessiert? Oder haben wir es bei der Massenbegeisterung mit der Auswirkung gezielter Marketingkampagnen zu tun? Verstehen die eigentlich alle was von Fußball? Jemals selber gespielt? Oder handelt es sich eher um den RTL-Formel-1-Effekt? Früher hat sich keine Sau für Formel-1 interessiert, bis ein paar gewiefte Marketingexperten einen Markt geschnuppert haben und ihn gezielt in’s öffentliche Bewußtsein gedrückt haben. Oh, Du selige Konsumgesellschaft – lässt Du Dir alles verkaufen, Hauptsache, es wird nur häufig genug auf allen möglichen Kanälen in Deine Sinneskanäle hineingepumpt? Ist Repetition wirklich das einzige Geheimnis, um den Massen das Gehirn zu waschen?

In knapp 2 Wochen wird die WM vorbei sein, alle offenen Fragen werden dann weiterhin offen sein. Wir aber haben dann eine vergnügliche Zeit hinter uns, in der die Fragen nicht ganz so drängend empfunden wurden. Dass muss reichen.
Uns abzulenken sitzt als Bedürfnis so tief in uns. Warum eigentlich? Wovor lenken wir uns ab? Was macht die Conditio humana so bedrohlich, dass wir ihr immer und immer wieder entfliehen (müssen), sei der Preis auch noch so hoch?
Es bleiben noch ein paar Tage, um diesen Fragen nachzuspüren.

Und, auch klar: Je weiter die X kommen (bei X jedes beliebige Teilnehmerland der WM einsetzen), desto uninterssanter werden die Überlegungen zu den Hintergründen und Protesten im Land X. So hat es bspws. eine brasilianische Politikerin kommentiert (Zitat Handelsblatt, 26.6.): „Das ist nicht mehr der Moment für Proteste. Während der Spiele wollen die Menschen die Spiele sehen. Das ist natürlich“, sagt die linke Präsidentschaftskandidatin der Partei Sozialismus und Freiheit (PSOL), Luciana Genro.

Lass die Brasilianer früh ausscheiden und die Proteste könnten wieder aufleben, so zumindest die Überlegungen von einigen Beobachtern der Stimmung in Brasilien.
Aber Fußball/Sport und Politik haben nun wirklich nichts miteinander zu tun!

Für Brot, für Spiel, gegen Spiele

Jürgen

 

 

Medienfasten

Ursprünglich wollte ich ja „nur“ auf das Fernsehen der WM verzichten. Bis mir dann klar wurde, dass es ein wenig seltsam wäre, die WM zwar an der Mattscheibe zu boykottieren, dann aber vielleicht stundenlang über den Zeitungs- und Internetberichten über die Spiele zu hängen. So habe ich meinen Boykott auch auf andere Medien ausgeweitet und lese die z.T. gerade überhaupt nicht oder nur ganz gezielt um den Sportteil herum. Ich habe z.B. die Mainpost „abbestellt“, d.h. ich bekomme sie bis zum Ende der WM von meinen lieben Nachbarn nicht mehr zugesteckt. Die Online-Medien versuche ich auch gerade eher zu umgehen, so dass ich so wenig wie möglich mit Berichten, Fotos, Videos, etc. rund um die WM konfrontiert werde. Das ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber inzwischen auch recht angenehm. Es ist ein bißchen wie im Urlaub – wenn man nach einiger Zeit merkt, dass man zwar gar nichts mehr vom Weltgeschehen mitbekommt, es aber auch keine große Rolle spielt, dass das so ist. Im Gegenteil, es fühlt sich meistens ja ruhiger an, irgendwie gelassener. Und genau dieser Effekt stellt sich bei mir auch ein. Die Aufmerksamkeit wird von den Medien schon extrem gefesselt und natürlich auch Meta-programmiert – was ist wichtig (deren Meinung nach), was ist interessant (deren Meinung nach), was ist…(deren Meinung nach)?

Und was ist wichtig, meiner Meinung nach? –

Darüber habe ich jetzt ja noch eine ganze Menge Zeit ausführlicher nachzudenken. TGINWM, know that? 

Die FIFA ruiniert den Fußball

Hier ein interessanter Aufruf in Form einer Online-Petition mit einigen für mich nachvollziehbaren Aspekten: http://www.change.org/de/Petitionen/meine-gez-gebühr-nicht-an-die-fifa-mafia Schon verrückt, wie viel Geld im Spiel ist, wenn der Ball rollt. Und wieviele Leute daran mitverdienen, dass Menschen Fußball schauen wollen. Warum ist dieses Spiel so viel Geld wert? Woher kommt die Lust der Menschen fast ohne Rücksicht auf die Rahmenbedingungen diesem Vergnügen zu frönen? – Mit ein wenig Abstand betrachtet kommt es mir immer seltsamer vor, dass ich selber früher so tief in die Faszination hineingezogen wurde. Man wird natürlich auch von allen Seiten damit bombardiert, Reize ohne Ende, die einen zum Schauen verführen wollen. Ich lese im Moment auch ganz bewußt keine Zeitungsbeiträge und Internet-Artikel zur WM, Fernsehen schaue ich ohnehin nicht, denn ich habe gar keinen. So fern der ganzen Medienmaschinerie ist der Fußball und die WM plötzlich nur ein Hintergrundrauschen, das in ein paar Tagen schon wieder nur Staub im Wind sein wird. Ein große Blase, eine schillernde Illusion, der wir so gerne für ein paar Wochen verfallen und uns ihn ihr verlieren wollen. Kann man machen, muß man aber nicht.

Noch interessant für mich: Ich höre von immer mehr Menschen, die eigentlich Fußballfans sind wie ich, die dieses Mal aber gesagt haben: So geht es nicht weiter und die WM boykottieren. Oder nehm ich sie jetzt erst wahr? Energy flows where attention goes.

Man kann nicht nicht boykottieren

Interessante Erfahrung gemacht heute: Durch Gespräche am Frühstückstisch mit meinen Teilnehmern, die gestern Abend WM und das Deutschland-Spiel geguckt haben, ist bei mir der Eindruck entstanden, dass mein Boykott Auswirkungen hatte. In der Schlußrunde des Seminars hat sich ein Teilnehmer so geäußert: „Das Seminar war toll, Jürgen, aber beim nächsten Mal schaust Du wieder mit Fußball, gell?!“ Es war natürlich auch humorvoll gemeint. Und dennoch hatte ich das erste Mal das Gefühl, dass mein Verweigern direkte Auswirkungen auf jemanden hatte, der die WM anschaut. Bei mir kam ein Stück Unbehagen auf Seiten des Teilnehmers an, dass ich nicht dabei war. So als würde meine Abwesenheit etwas in Frage stellen. Alles nur meine Fantasie, denn gefragt habe ich ihn nicht. Wär aber eigentlich interessant gewesen, fällt mir gerade ein…
Sonst habe ich dazu ja eher kein direktes Feedback, hier im Blog ist es auch still, von daher weiß ich nicht, wie mein Nicht-Schauen auf andere wirkt. Aber im Grunde wußte ich das beim Schauen in der Vergangenheit ja auch nicht…
Im Moment steht das aber auch gar nicht im Vordergrund: Ich empfinde es gerade eher als ein Selbsterfahrungsexperiment in Sachen Muster- und Gewohnheitsunterbrechung. Mit diesem Fokus gewinne ich doch ein paar recht interessante Erkenntnisse über mich selbst und mein Konsumverhalten. Außerdem tut es gut vor mir selber mitzukriegen, dass ich auf etwas verzichten kann, was mir erst mal unverzichtbar vorkam. Bringt ein schönes Gefühl von mehr Freiheit mit sich.

Haltung trotz Masse

Heute ist das Ganze schon nicht mehr ganz so einfach: bin im Odenwaldinstitut auf Seminar, meine Teilnehmer gucken ein Zimmer weiter das Spiel gegen Ghana, ich höre ihre Jubelschreie. In der ersten Halbzeit war ich spazieren, in der Natur rückt der ganze Bohei ein ganzes Stück in den Hintergrund. Aber so nah dran zu sitzen ist natürlich nochmal etwas anderes. Mir fällt wieder mal auf, dass es bei einer solchen WM auch stark um die Gemeinschaft geht, mit der man zusammen schaut. Erst in Gesellschaft wird das Ganze zu einem wirklichen Ereignis.

Heute zwischendurch Zweifel an meinem Boykott und dessen Sinnhaftigkeit gehabt. Es machen doch schließlich (fast) alle, dann kann es doch nicht so verkehrt sein. Was mich zu der Frage geführt hat, wie schwierig es sein kann, entgegen dem Mainstream eine eigene Haltung zu finden. Eine eigene Position vertreten, wenngleich sie von vielen anderen Menschen anders vertreten wird. Und das meine ich explizit nicht alleine auf eine Fußball-WM bezogen, sondern auch für andere populäre Haltungen und Gewohnheiten. So z.B. dass offenbar immer mehr Menschen bedenkenlos per Flugzeug verreisen, auch kurze Strecken und wenn es sein muss auch mehrmals pro Jahr. So viele Menschen machen das so selbstverständlich, dass es einem schon fast ein wenig verquer vorkommt, wenn man es aus ökologischen Gründen in Frage stellt. Der Haltung der Masse etwas entgegenzusetzen ist wirklich nicht leicht. Es bedarf einer starken inneren Position, wie ich gerade feststellen muss. Und es steht hier in diesem Fall so gut wie nichts auf dem Spiel. Was, wenn von einer solchen Haltung Menschenleben abhängen, das eigene oder das von anderen?

Heute mal keine Chips

Mir kam in den letzten Tagen ein paar Mal das Bild vom Chips-Essen als Analogie des Fußball-WM schauens. Niemand braucht das wirklich, es kann aber ziemlich gut schmecken und ein wenig süchtig macht das Zeug auch. Am Ende hat man dann manchmal so viel davon gegessen, dass man anschliessend fast eine Art Kater hat. Nun, wo ich ja gerade keine „Chips esse“ merke ich, dass mir eigentlich gar nichts fehlt.
Ich bin gerade recht zufrieden mit dem Verlauf des Experiments WM-Boykott: mein sonst so (von mir und meinem Medienkonsumverhalten) künstlich hochgezüchtetes Interesse läuft zur Zeit auf sehr kleiner Flamme. Ich vermisse nichts, weiß aber immer noch nicht, wie das weitergeht, wenn die deutsche Mannschaft von Sieg zu Sieg eilt. Von einem Mit-Boykottierer, der wie ich auch eigentlich sehr gern Fußball schaut, habe ich gehört, dass er sich diesmal wünscht, dass die Deutschen möglichst früh ausscheiden! 🙂 Auch eine interessante Strategie, nicht wahr? Ich konnte sie sogleich nachempfinden: Wenn ich schon nicht mitfiebern kann, dann sollen die anderen wenigstens auch nichts davon haben. Ist wie manchmal am Ende einer Beziehung: wenn der andere einen nicht mehr als Partner haben will, dann soll es ihm/ihr aber bitte ohne mich auch nicht gut gehen.
Wir sind häufig so eingesperrt in unser kleines Universum, in dem sich alles um ICH dreht…Der Fußball scheint da trotz aller Identifikationsbekunden mit einer Nation keine Ausnahme zu machen. Wir sind vielleicht trotz der ganzen Fahnen und Deutschland-Rufe mehr mit uns selbst identifiziert als mit irgendetwas anderem…

Hype, Hyper, Hyperissimo

fanartikelMit dem durch den Boykott gewonnenen Abstand und damit veränderten Blick auf die ganze Szenerie fällt mir stark auf, wie sich der ganze WM-Zirkus gegenseitig hochschaukelt – die FIFA hat den Goldesel erfunden, vor Ort verdienen die Baufirmen und Immobilienhaie dickes Geld, die Medien (Internet, Radio, Zeitungen, Fernsehen) berichten ohne Ende über die WM, im TV laufen die Spiele, die Industrie freut sich, weil sie jetzt Accessoires, Fähnchen, Trikots, Bier und was weiß ich noch alles verkaufen kann und beim Public-Viewing machen die Gastwirtschaften auch noch mal einen schönen Reibach. Alle freuen sich über steigenden Umsatz und haben ein Interesse daran, das Ganze durch immer noch mehr Medien-Präsenz hochzujazzen. Man spielt sich gegenseitig den Ball zu – sic! – und freut sich gemeinsam über steigende Umsatzzahlen. Ham doch alle was davon, oder?
Interessant ist für mich, dass ich früher – bei meinen letzten WM-Erfahrungen – überhaupt kein Bewusstsein für diese Maschinerie hatte bzw. dass es mir ziemlich gleichgültig war. Ich wollte bei meiner Unterhaltung einfach nicht gestört werden.
Jetzt, wo sich meine Perspektive verändert hat, kommt mir das alles ein wenig seltsam vor, ein wenig künstlich, ein wenig schal…